Wir sind zufrieden!
Im Nebel starten wir in Portomarin zu unserer heutigen Kurzstrecke von 21 km. Dabei tauschen wir noch unsere Gedanken über die gestrige Bekanntschaft aus England aus und stellen fest, dass wir noch ein wenig amüsiert über die Reaktion der Dame sind. Jeder geht seinen Weg.
Wir machen in einem Cafe Station für ein Frühstück und gehen dann kurz drauf weiter. Auch heute warten wieder fantastische Ausblicke auf uns. Aber wie ich schon einmal so treffend sagte: Fotos sind leider viel viel zu oberflächlich.
- Portomarin am 22. April
- Aussicht am frühen Morgen bei Portomarin
- Aussicht am frühen Morgen bei Portomarin
Auf dem weiteren Weg mischen sich immer mehr einzelgängerische Kuckuckspilger unter die bunten Farbtupfer der geselligen Rucksacktierchen. Der Kuckuckspilger an sich ist gut an seinem wesentlich kleineren Rucksack und dem aufrechteren sowie oftmals humpelfreien Gang zu erkennen. Gelegentlich brüllen die Kuckuckspilger das Rucksacktierchen von hinten überholend dann seitlich mit dem Ausruf ¡BUEN CAMINO! an, was wiederum das Rucksacktierchen aufschreckt.
So ein Kuckuckspilger hat es aber auch nicht leicht. Da wird es gemeinschaftlich und gemütlich mit dem Bus an den Startpunkt kutschiert, hat dann Streß das Hotelzimmer mit der besten Aussicht zu beziehen. Rügt das Steak, welches nicht wie bestellt medium gegart auf dem Teller liegt und hechtet dann allein über den Camino auf der Suche nach dem nächsten Treffpunkt. Wir gehen unseren Weg.

Pilgerschrein – ein besonderer von vielen
Als wir unseren Weg weiter gehen kommen wir durch einen Wald in dem es ungewöhnlich laut raschelt. Wir bleiben stehen und beobachten. Zwischenzeitlich ziehen Kuckuckspilger vorüber.

Im Wald sind Kühe – man muss schon genau hinschauen. 🙂
Wir gehen weiter und erreichen überraschend schnell unser heutiges Ziel: Palas del Rej.
- Ein erneuter Aufstieg
- Cafe auf dem Weg nach Palas del Rej
- Cafe auf dem Weg nach Palas del Rej
- Palas del Rej
- Palas del Rej
- Palas del Rej – unsere Unterkunft
Die übliche Routine setzt unausgesprochen ein: duschen, Klamotten waschen, kurz ausruhen und unters Volk mischen 😀
Randnotiz: wer seinen eigenen Weg geht, kann nicht überholt werden und braucht nicht zu überholen








