Nach dem tollen Abend und einer vergleichbar guten Nacht sind wir früh in Roncesvalles auf den Beinen, müssen aber auf das Frühstück um 8 Uhr warten.
Das Warten hat sich eigentlich nicht gelohnt. Als Brot gab es zu Zwieback geröstetes Brot. Sehr kross!
Auf einem Tisch am Ende des Saales befand sich ein Buffet mit Müsli, Croissants, … Das war richtig lecker! Stellte sich aber später heraus, dass dies für bestimmte Gäste reserviert war. Aber wie der Mensch so ist: es bedarf nur eines Leithammels (meine Wenigkeit), einer Gruppe hungriger Pilger und die Croissants waren weg 😋
Wir starten also gut gestärkt Richtung Zubiri.



Zum eigentlichen Abstieg gibt es leider keine Fotos, weil der Abstieg nochmal mind. ein Schwierigkeitsgrad höher ist als der Abstieg nach Roncesvalles. An diesem Tag soll ich nun auch mein erstes körperliches Leiden bekommen: mein rechtes Knie versagt fast den Dienst und ich bin ziemlich nahe an meiner mentalen Belastung. Dennoch halte ich durch und bekomme mich immer wieder motiviert (womit eigentlichen..?).
Vielleicht war es die Tortilla espanola, die nochmal Energie verschafft. Wir machen in einer kleinen Bar rast und genießen den Schatten. Meine erste Bestellung klappte wunderbar. Die zweite leider nicht, da ich mich nicht verbal über die Lautstärke der Spanier hinwegsetzen konnte. So versucht wenig später Manu sein Glück und bekommt die Getränke, wird aber nicht zur Bezahlung kommen, weil der Typ total unorganisiert ist. Wir gehen schließlich. Ich muss Birgit noch mal fragen, ob sie überhaupt ihre Bestellung bekam…
Wir erreichen nach wirklich qualvollen Stunden endlich Zubiri! Und erspähen als erstes die Puente de la rabia. Die Tollwutbrücke. Es heißt, dass tollwütige Tiere, die drei Mal unter sie hindurch geführt werden, von der Tollwut geheilt sind.
Ich mache schnell ein paar Fotos und will dann nur in den Schatten und etwas kaltes trinken.
Kaum in Zubiri angekommen und dem ersten Schatten gehuldigt begrüßte uns Anika freudestrahlend. Die Botschaft, die sie dabei hatte war aber nicht so toll. Alle Herbergen voll, auch Jim und Peter fänden keine Unterkunft.
Wir lassen uns zunächst in einer Cafeteria nieder. Ich bestelle mir ein Liter Aqua. Das Glas dazu lohnt sich fast gar nicht, der Liter ist ruckzuck alle. Nebenbei lernen wir Mike kennen. Er erzählt uns, dass er anfangs 21 Kilo Gepäck dabei gehabt habe. Unter anderem wohl ein 3-Liter Bier aus Malaysia, das er am Ende der Reise trinken wolle. Das Bier hat er aber in einem kleineren Ort in einer Bar zurück gelassen um Gewicht zu sparen. Da schleppt dieser Mensch das Bier über die Pyrenäen bis fast nach Zubiri, welches er im Flieger aus Malaysia mitgebracht hat und lässt es dann einfach irgendwo stehen.
Wir trinken rasch aus und bestellen uns nebenbei ein Taxi, dass uns zu einem kurzfristig gebuchten Hotel in Pamplona bringt. Ich bezahle derweil unsere Getränke in der Cafeteria als fast zeitgleich das Taxi anrauscht. Ich eile also nach draussen, schnappe meinen Rucksack und bin im Begriff einzusteigen, da kommt mir die Bedienung von der Terrasse nachgelaufen und meinte ich habe nicht bezahlt…dabei fragte die Dame von drinnen die Bedienung draussen sogar noch an welchem Tisch ich denn gesessen hätte – so viel Spanisch verstehe ich dann doch.
Uns ist das alles zu blöd und steigen ins Taxi nach Pamplona. Während sich die Bedienung und die Kassendame in die Haare kriegen 😇
- Burquete
- Fast das Abbiegen übersehen
- Sehr willkommene Abwechslung
- und erstaunlicher Weise Mal keine Pferde mit Glocken
- Nicht ernst gemeint, oder?
- Einfacher Teil auf dem Weg nach Zubiri
- Bekannte Stelle
- Auf dem Weg nach Zubiri
- auf dem Weg nach Zubiri
- Die werden auch langsam größer
- und Moos
- Visquarette











