Wow! Ich weiß gar nicht was ich zuerst schreiben soll. Der restliche Tag und der Abend in Orrison waren so unglaublich!
Nach der Ankunft haben wir etwas erlebt, dass wir sicherlich noch viele Jahre später erzählen werden: Check-In und Chicken liegen halt eben sprachlich doch ziemlich dicht beisammen. „Chicken in 30 minutes. Okay?“ 😂😂
Wir genießen den Tag nach unserem Bezug des Zimmers auf der Terrasse der Herberge am Hang der Pyrenäen.
Das Zimmer teilen wir mit vier weiteren Pilgern. Unter anderem mit Katja und Robin sowie einem kanadischen Ehepaar.
Wie sich später in der Nacht herausstellt war der Kanadier nicht nur Baumfäller sondern auch Besitzer eines entsprechenden Sägewerks gleich mit dazu.
Das gemeinsame Abendessen mit allen Pilgern war ein 3-Gänge-Menü. Es gab Gemüsesuppe als Vorspeise, dann als Hauptgang Schweinebraten mit Bohnen (…) und als Nachtisch ein Stück Kuchen.
Nach dem Essen folgte eine Vorstellung aller Pilger. Es ist unglaublich woher die Pilger alle kommen. So saß an diesem Abend Suki aus Süd Korea zum Beispiel neben mir. Eine Frau aus Australien mit einer bewegenden Geschichte ihres Grundes den Weg zu gehen. Dan aus Birmingham/England. Einer super sympathischen Dänin aus Kopenhagen. Jim und Paula aus Kalifornien….Weitere Pilger aus Slowenien, Russland, Holland, Belgien, Argentinien.
Eine Frau sagte sinngemäß sie sei nicht alt, nur ihr Körper sei nicht mehr der jüngste. Später erfuhren wir, dass sie 74 ist.
Der Abend war lang, sehr interessant und emotional.
Randnotiz: Schubladen sind praktisch für Dinge und eben nur für solche zu verwenden…
